Hafenkneipen- und Restaurant-Tipps für Segler in Dänemark

In jedem Hafen eine Liebste? In jedem Hafen eine liebste Hafenkneipe wäre mir lieber. Ein gutes Restaurant, ein Chiringuito am Strand oder einfaches Fischrestaurant mit regionalen Produkten? Noch besser! Doch was nützt die beste Strandbar, wenn das Wetter nicht mitspielt?

Hafenkneipen oder Chiringuito traumhaft

Wer träumt nicht vom Barefoot-Feeling? In Dänemark nicht einfach zu finden

In Dänemark gibt es mehr als nur Anlegerbier

Ganz klar, Dänische Inseln sind nicht die Balearen. „Dänische Südsee“ klingt zwar verlockend, ist oft leider purer Euphemismus. Barefoot-Feeling kommt selten auf, gerade wenn ein Tief das nächste jagt.

Wer das alles weiß, und wer sich auf Wind, erfrischende Temperaturen und abwechslungsreiches Segelwetter einlässt, wird reichlich belohnt. Oft mit stahlblauem Himmel, 14 Stunden Sonnenschein und manchmal sogar kulinarisch.

Cafe Razz Middelfart

 Gibt es doch:  Mediterranes Treiben und Hafen-Promenaden in Dänemark

Dänische Küche, was ist das?

Dänische Küche ist dem gemäßigtem Klima angepasst und wird vom Fischfang und der Landwirtschaft geprägt. Die traditionellen Mahlzeiten sind recht mächtig. Es gibt viel Fleisch. Am bekanntesten ist der dänische Hot-Dog mit rot gefärbten Würstchen, den „Røde pølser“. Die gibt es in jedem Hafen-Kiosk.

Die besten Hafenkneipen in der dänischen Südsee und rund Fünen

Nach fünf Jahren in diesem Revier bin ich auf das eine oder andere Gasthaus gestoßen, das einen Besuch wert ist. Die Liste möchte ich ständig erweitern. Ich freue mich auf weitere Tipps in euren Kommentaren.

Grob vereinfacht, unterscheide ich in drei Arten von Gastronomie. In die erste Kategorie fallen einfache Hafen-Kioske. Meist sind das ein paar Picknickbänke vor einer rot-weißen Bude. Hier gibt es frisch gezapftes Bier mit Blick auf Hafen und Meer. Das Essen ist zweitrangig. Das Ambiente macht es aus.

Blick auf den Hafen mit lokalem Bier

Blick auf den Hafen und lokales Bier, der typische Hafen-Kiosk

In die zweite Kategorie fallen Gasthöfe und Restaurants, die lokale Produkte wie frischen Frisch, Fleisch, Gemüse sowie regionale Getränke anbieten. Häufig sind die alten Gasthöfe richtig „hyggelig“. Das Essen ist ordentlich, aber nie experimentell. Das kann auch von Vorteil sein.

Dänische Speisen und Speisekarten

Auf den Speisekarten dieser Gasthöfe finden sich gute Standards wie der Fisch „Stjerneskud“ (übersetzt Sternschnuppen) oder Rødspætte (gebratene Scholle). Zu 99% wahrscheinlich sind Entrecote, Ribeye-, Ochsen- oder Filetsteaks. Als Beilage gibt es neue Kartoffeln, gute Pommes, Sauce Béarnaise, Petersiliensauce und manchmal regionales Gemüse.

Brasserie Svanen Middelfart, Scholle

Typisches Fischgericht: Scholle, neue Kartoffeln, nett angerichtet

Eine preiswerte Alternative zu den teuren Steaks ist das Pariserbøf. Das ist gebratenes Rindertatar, liebevoll dekoriert mit frischem Meerrettich, Kapern, Ei und Rote Bete. Sehr empfehlenswert.

Seglerkneipen Mommark Pariser Boeuf

Pariserbøf mit Meerrettich, Rote Bete, Kapern

Oft zu finden ist auch Hønsesalat, (Hühnersalat), Fiskefrikadeller (Fischfrikadellen) und Smørrebrød (übersetzt Butterbrot), das gerade ein echtes Comeback erlebt.

Die belegten Häppchen auf Rugbrød (Roggenbrot) werden mit gesalzener Butter bestrichen und mit geräuchertem Fisch, Krabben, Käse, Wurst oder Pastete belegt. Garniert werden die Schnittchen mit Gemüse, Eiern und Kräutern. Smørrebrød wird mit Messer und Gabel gegessen.

Dänisches Smørrebrød Rezepte für Segler

Smørrebrød, hier als Eigenkreation mit Rührei und Lachs

Sehr beliebt sind noch Burger, Pulled Pork, Speck, Roastbeef, Leberpastete, Räucherfisch, sowie marinierter Hering (Sild), Meeresfrüchte wie Krabben, Krebse, Muscheln und Jomfruhummer (Kaisergranat).

Falls ihr rätselt was „Frokost“ auf den Speisekarten bedeutet? Das ist keine Roh- oder Tiefkühlkost und auch kein fröhliches Essen, sondern einfach das Mittagessen.

„Aftensmad“ ist das warme Abendessen, „Forretter“ die Vorspeise, „Hovedretter“ der Hauptgang.

Unter diesem Link bekommt ihr einen tieferen Einblick in die dänische Küche.

In meine dritte Kategorie fallen Spitzen-Restaurants, die neue nordische Küche abliefern. Wie überall auf der Welt, ist dieses Erlebnis nicht günstig. Bei den mehrgängigen Menüs heißt es meist „sky is the limit“. Selbst die einfache Flasche Wein ist so gut wie nie unter 30 € zu bekommen. Im Gegensatz zu den Mittelmeerländern belastet das die Bordkasse schon sehr. Diese Restaurants müssen lange im voraus reserviert werden. Wir haben es noch nie in einen der Gastronomie-Tempel geschafft. Törns lassen sich nicht immer perfekt planen.

Übrigens liegt auch das „noma“, eins der besten Restaurants der Welt, in Dänemark. Interessanterweise will es sich jetzt neu erfinden und im alternativen „Christiana“ bei Kopenhagen neu eröffnen. Mit „nachhaltiger Haute Cuisine“ soll das neue Restaurant Teil einer urbanen Farm werden. 2017 soll es losgehen. Klingt spannend.

Zur Liste der Hafen-Kneipen rund Fünen (subjektiv und unvollständig)

Ich beginne im Süden, im Uhrzeigersinn ab Sønderborg auf der Insel Als(en). Hier gefällt mir das Steakhaus „OX-EN“. Gute Steaks wie Rib-Eye und T-Bone, dazu Sauce Béarnaise und ordentliche Beilagen. Preise für ein Hauptgericht ab 25 €. Das 3-Gang Menü kostet um die 50 €, ohne Getränke. Das Ambiente ist klar und frisch. Blick auf den historischen Hafen und das Schloss. Zum draußen sitzen war es uns immer zu kalt. Unbedingt Reservieren.

Wer ein großes Bier bestellt, bekommt einen Liter Bier. Willkommen in Dänemark. 😉

Direkt im alten Hafen liegt auch das Colosseum. Hier gibt es dänische Küche zu moderaten Preisen. Wir waren selbst noch nicht dort. Sehr beliebt ist das „Bella Italia“ mit guten Pizzen. Das Restaurant liegt etwas versteckt, im Lille Rådhusgade 33.

Weiter geht es den Sund hinauf zum „Ballebro Faergekro“

Der Faergekro eines der schönsten historischen Badehotels in Dänemark. Nebenan liegt ein kleiner Hafen. Ganz wenige kleine Segelyachten können als Gastlieger anlegen. Die Speisen werden im nostalgischen Pavillon serviert. Das Restaurant gibt es seit 1870. Hauptgerichte ab 220 Kr. (etwa 30€). Die Küche ist nordisch-französisch inspiriert. Das Restaurant liegt direkt an der Bitten-Clausen Fähre nach Nord-Als.

Hafenkneipen Ballebro

Traumhaft gelegen, Ballebro Faergekro im Als Fjord

Dyvig Badelaug

Das wunderschöne Badehotel Hotel ist in einer der schönsten Buchten Dänemarks gelegen. Es gibt es zwei Restaurants (Gourmet und Skipperstube) mit regionalen Produkten von der Insel. Die Brasserie „Skipperstuen“ serviert die oben beschriebenen Klassiker. Hauptgerichte ab 25 €, 3-Gang Menü in der Skipperstube um die 40 €. Bei uns hat es bisher nur zu einem lokal gebrauten Bier auf der wunderschönen Terrasse gereicht. Unsere Proviantkiste ist immer zu gut gefüllt. 😉

Weiter geht es nach Nordwesten:

Im Hafen von Kalvø in der Genner Bucht liegt das Badehotel Rødekro. Auf der Karte ebenfalls lokale Klassiker. Ich habe noch nicht dort gegessen. Die Insel Kalvø ist jedenfalls wunderschön.

Kalvø in der Genner Bucht

Kein Restaurantfoto, dafür eins vom Wikingerschiff

In Årøsund gibt es noch ein historisches Badehotel mit den Restaurants „Skippersteuen“ und „Keyserstuen“. Stjerneskud, Pariserbøf, Wienerschnitzel, Ochsenfilet stehen auf der Menükarte. Gerichte, die ihren Preis wert sind. Gerichte ab 20 € aufwärts.

Wer nur ein Bier trinken will, kann das direkt im Årøsund Havne Grill & Cafe erledigen. Nur für Fans von türkisfarbenen Plastikstühlen und Fähr- und Fischereihafen Ambiente. Ansonsten Imbiss Klassiker wie Fish & Chips und Softeis.

Hafenkneipen Aarösund Havn Grill und Cafe

Für Fans von türkisen Plastikstühlen

Direkt im Hafen liegt noch das „Fiskehuset“. Das war in der Vorsaison noch geschlossen. Durchwachsene Kritiken bei Tripadvisor.

Direkt gegenüber liegt die schöne Insel Årø. Hier kommt niemand an „ Årøs Perle“vorbei. Der Havnekiosk hat lokales Bier, ordentliche Standards wie Scholle, Schnitzel, Pommes. Preise pro Hauptgericht ab 100 Kr, also etwa 15 €. Im meist vollen Hafen gibt es dänisches Ferientreiben. Inklusive Krebsrennen, Hüpfburg, BBQ, manchmal laute Rummelplatz Musik.

Hafenkneipen Aarös Perle

Direkt im Hafen: Årø Perle Hafen Kiosk

Auf Årø gibt es noch mehr zu entdecken. Fünf Minuten vom Hafen entfernt, befindet sich der historische Gasthof „Brummers Gaard“. Hier gibt es lokale Spezialitäten wie Bøf vom Årø Galloway. Es können auch lokale Spezialitäten eingekauft werden. Die Preise sind für dänische Verhältnisse moderat.

„En dag på en ø?“ Einen Tag auf einer Insel?

Wer mehr über dänische Insel-Spezialitäten erfahren will, kann hier schauen. Die deutsche Übersetzung ist leider nicht vollständig, aber mit etwas Fantasie versteht man das auch so.

Auf der Seite ist auch der Årø Vingård aufgeführt. Dank des milden Klimas wächst hier tatsächlich Wein.

Mehr über Årø gibt es im persönlichen Segel-Blog „Elbkindontour“ von Martina. Dort ist Årø ausführlich beschrieben. Hier geht es zu ihrem Bericht.

Auf der Insel Fünen (Fyn)

Nächster Stop ist die Stadt Assens auf Fünen. Im „Via Appia“ sitzt der hungrige Segler windgeschützt im lauschigen Innenhof. Laut Martina sind die Pizzen dort sehr gut. Das schont zwischendrin auch das Budget.

Sehr gehoben soll der „Falsled Kro“ nähe Falsled Havn auf Fünen sein. Laut Tripdadvisor das beste Restaurant in der Gegend. 4-Gang Menü ab 120 €. Also lassen wir das vorerst. 😉 www.falsledkro.dk

Weiter geht es Richtung Norden.

Middelfart hat mich mit seiner Vielfalt begeistert

Fanøsund Middelfart Törnziel

Abendstimmung im idylischen Fänøsund und der Middelfart Marina

Endlich gibt es maritimes Treiben und eine gastronomische Auswahl, die ich oft vermisse.

Besucht haben wir  das „Strib Fisk“, Fiskehuset direkt im Gammel Hafen. Ein rustikaler Fisch-Imbiss, der gleichzeitig auch Fisch-Geschäft ist. Smørrebrød, Lachs, Stjerneskud, Austern – hier gibt es alles, was das Herz begehrt. Auf Picknickbänken einfach die take-away Speisen genießen und schöne Segelyachten bestaunen. Sehr malerisch. Für tagsüber, denn das Geschäft schließt schon um 17.30 Uhr.

Am Wasser entlang geht es weiter ins Café Razz. Hier gibt es Burger, Fisch, Salate, Steaks und Mojitos. Bei schönen Wetter erinnert mich dieser Platz an San Francisco. Das liegt sicher an den zwei Brücken, am klaren Licht und den Schweinswalen, die in der Strömung gerne ihre Runden drehen. Guter Tipp von Martina.

Gut gefallen hat mir die Brasserie Svanen in der neuen Marina. Sehr modern und mit gutem Essen. Nicht günstig. Wir lagen zwischen vielen Motoryachten und waren mit Abstand das kleinste Boot im Hafen. Dafür haben wir es im Bistro ordentlich krachen lassen. Pulled-Pork Burger 25 €. Ein Steak Bearnaise um die 40 €. 3-Gänge Menü mit Weinbegleitung ab 80 €. Dafür sitzt man schön, aber nicht „hyggelig“.

Nicht im Hafen, sondern in der Fußgängerzone liegt das historische Restaurant Holms, das schon seit 1584! besteht. Besucht haben wir es nicht, es gibt viele dänische Klassiker.

Weiter geht es Richtung Norden

In Juelsminde hat mir die Fiske Butik direkt im Gammel Hafen gefallen. Große Auswahl an Frisch- und Räucherfisch, besonders gut auch zum Mitnehmen. Wer keine Lust hat, Fisch auf dem Schiff zu braten, kann auch im Bistro essen. Mittags und Abends gibt es ein Fischbuffet zu moderaten Preisen. Weiterer Pluspunkt: Kleine Boote können direkt vor dem Geschäft anlegen.

Fiske Butik Juelsminde Dänemark

Schöne Aussichten. Fiske Butik vor dem Bugkorb in Juelsminde

Direkt im Hafen von Juelsminde gibt es noch ein zweites Restaurant mit großer überdachter Terrasse. Auf der Karte stehen die üblichen Verdächtigen. Auch mit Musik und Brunch. Haben wir nicht besucht. www.pahavnen.dk

In Ebeltoft

Diesen Hafen haben wir selbst noch nicht angesteuert. Jetzt gibt es zwei Gründe mehr. Auch eine Empfehlung von Martina ist das Restaurant „Stockfleth“ in der Nähe der Marina Skudehavn. Das Motto lautet „Atmosphäre, Qualität und Ökologie“. Klingt sehr vielversprechend. Auf der Karte gute Klassiker, die Homepage sieht vielversprechend aus. restaurantstockfleth.dk

Phänomenales Frühstück/Brunch gibt es bei Karen’s køkken. Das Restaurant liegt in der Nähe des Glasmuseums und direkt neben dem Museumsschiff „Jylland“. karens-koekken.dk

Mein persönliches Highlight bis jetzt: Samsø

Über Samsö habe ich im letzten Jahr einen ausführlichen Bericht geschrieben. Im Hafen von Ballen gibt es fast alles, was das Herz begehrt. Das Skipperly, das Dokken, die schöne Bäckerei und den Fisk Imbiss haben wir besucht.

Rødspøtte Hafenkneipen Standard Segeln

Sehr ordentlich: Rødspætte mit Samso Kartoffeln im Dokken

Auch 2016 hat uns das „Skipperly“ wieder extrem gefallen. Es gibt jeweils nur drei Hauptgerichte und Vorspeisen. Dafür alles phantasievoll aus lokalen Produkten gekocht. Das Personal ist durchweg charmant. Die Gaststube ist hyggelig, insbesondere bei schlechtem Wetter. Unbedingt reservieren.

Seglerkneipen Skipper Galerie, Skipperly

Urgemütlich. Skipper Portraits im Skipperly

Schön dekoriert: die Jomfruhummersuppe oder die Vorspeise mit Lachs mit Wildkräutern im Skipperly. Schmecken tun sie sowieso.

Sehr schön sieht auch die Røgeri im Hafen aus. Nur tagsüber geöffnet. Die Røgeri liegt direkt neben dem Hafen-Kontor und hat nur bis 17.00 Uhr geöffnet. Der rustikale Fisk Imbiss liegt gegenüber. Hier gibt es auch frischen Fisch zum mitnehmen.

Ballen Havn Roegeri Samsø Hafenkneipen

Die Roegeri liegt direkt neben dem Hafenkontor

Hafen-Kneipen Ballen Fisk Imbiss

Phantasievoll und lecker. Der Fisch Imbiss im Hafen von Ballen

Weitere Restaurant-Empfehlungen für Samsø gibt auch in diesem Blogpost hier.

Eine Neuentdeckung war für uns die Insel Tunø. Sie liegt westlich von Samsø. Schon von weitem ist die neue, durchgestylte „Tunø Røgeri“ direkt im Hafen sichtbar. In der Nebensaison hat sie zwar nur von Freitag bis Sonntag geöffnet, aber der Besuch lohnt sich.

Es gibt frische „Rejer“ Krabben zum selber pulen. Zusätzlich noch ein Fischgericht und ein Fleischgericht. Auf den Tellern finden sich ausschließlich lokale Produkte. Mir hat der Fisch mit den Lauchziebeln, der Senfsaat, der roten Bete und den Zucchini extrem gut gefallen. Dazu gibt es selbstgebackenes Brot und eine gute Auswahl an Flaschenweinen und Fassbier. Die Bedienung war äußerst charmant und hilfsbereit.

Hafenrestaurants Segler Dänemark

Tunø Røgeri, in der Nachsaison nur am Wochenende geöffnet. Es lohnt sich

Tunø Røgeri Seglerkneipen Ostsee

Nicht zu verfehlen. Die Røgeri auf Tunø

Auf Tunø gibt es noch zwei weitere Restaurants. Die Meierei und den Kro. Der Einfluss der Wochenendtouristen aus Aarhus macht sich auf der gepflegten und autofreien Insel bemerkbar. Anfang September ist hier Havnfest. Wie lange danach noch geöffnet ist, besser telefonisch oder bei Facebook checken.

Falls wir es endlich nach Anholt schaffen, wird das „Molevitten“ der erste Anlaufpunkt. Um 17.00 Uhr ist Happy Hour, dann gibt es zwei Bier zum Preis von einem. Früh anlegen ist auf Anholt sowieso angeraten.

Weiter geht der Kurs wieder Richtung Süden

In Svendborg wurde mir das Restaurant „Bella Italia“ empfohlen. Es liegt in Hafennähe, fünf Minuten zu Fuß entfernt. Wirt Salvatore aus Sizilien und Frau Gitte stehen selbst in der Küche und kochen gutes italienisches Essen, wie Pizza und Pasta. Der Service ist herzlich. An der Decke hängen alte Chianti-Bast-Flaschen. 😉

Das Highlight in der dänischen Südsee: Ærøskøbing

Aeroesköping Strasse zum Hafen

Märchenhaft, das vollständig erhaltene Ærøskøbing

Auch über die Insel Ærø gibt es schon einen langen Artikel. Aktuell sehr gelobt wird wieder das Restaurant „Mumm“ in Ærøskøbing. Mir gefällt die Røgeri im Hafen gut. Eine ähnliche Räucherei gibt es auch im Hafen von Faaborg.

In Hafen Søby gibt es wohl ein neues Restaurant, das Cafe Arthur. Vielleicht fahren wir da bald mal hin.

Von Ærø geht es wieder heimwärts, Kurs auf Als

Hier gefällt mir noch das Mommark Marina Cafe. Über Mommark habe ich schon einen Artikel verfasst. Sehr ordentliches Essen, frisch gefangener Fisch direkt vom Kutter, Pariser Bøf, gezapftes Bier und sympathische Betreiber. Mommark ist ein perfektes Sprungbrett in die dänische Südsee. Ærø liegt in Sichtweite.

Und zu außer der Reihe noch ein Tipp für Kopenhagen

Hier soll das Restaurant des „Sejlklubben Frem“ Kult sein. Ich kenne es nicht, aber auch Tripadvisor bestätigt das. Kopenhagen ist sowieso ist fernes Traumziel.

Das war der kleine kulinarische Törn rund Fünen und etwas Kattegat auf unserer kleinen Waarschip. Mein Fazit: Wer etwas sucht, wird reichlich belohnt. Natürlich ist die Liste subjektiv und unvollständig. Da Segeln eine langsame Fortbewegungsart ist, dauert es mehr als eine Saison bis ein paar Tipps zusammenkommen. Ich freue mich deshalb auch auf weitere Anregungen in den Kommentaren, gerne auch mit Link.

Die See kocht heute nicht. Selfie mit Gurkenmaske

Geschafft, heute bleibt die Küche kalt. Es gibt Gurkenmaske!

Und ganz zum Schluss noch ein Link zu kulinarischen Festivals in Dänemark. Dort könnt ihr viele regionale Spezialitäten entdecken. Viele Festivals finden im August statt.

visitdenmark.de/de/daenemark/gastronomie/kulinarische-festivals

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Martina von der Elbkind für ihre Unterstützung und Tipps.

Und falls ihr unterwegs kein Restaurant oder keinen Hafen-Kiosk findet, gibt es immer noch „Die See kocht“. 😉

Middelfart, neue Marina eiskalter Rose

Auf dem eigenen Schiff schmeckt es sowieso am besten 😉

8 Kommentare

    1. Ja, Pommes können sie wirklich. Die kann ich auf dem Schiff wirklich nicht frittieren. Und wenn sie so lecker sind wie in Mommark. Darf es auch mal diese Sünde sein. LG Cornelia

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  1. Liest sich spannend , erzeugt Fernweh und Appetit, besonders Dein Smoerrebroed mit Belag. Werde ich mir mal als Abendsnack vormerken. Ich wünsche Euch schönes Wetter bein nächsten
    Törn, hoffentlich ohne Feuerquallen. L.G Johannes F.G.

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  2. Hallo,

    das ist wieder mal ein so toller Artikel! 🙂 Jetzt bin ich ganz hibbelig und würde auch gerne mitsegeln und all die leckeren Restasurants und anderen Stellen in Dänemark kennenlernen! Klasse gemacht!

    Lg Sara

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