Frühjahr

Frisches grünes Gemüse, der erste Spargel, der erste Segeltörn. Mit Rezepten, die Lust auf Meer machen.

Bánh xèo aus Vietnam: Reis-Pfannkuchen Rezept mit oder ohne Ei

Der „brutzelnde Pfannkuchen aus Vietnam“, bánh xèo ist nach dem zischenden Geräusch benannt, das entsteht, wenn der dünne Reismehlteig in den Wok oder in die Pfanne gegossen wird. Wörtlich übersetzt bedeutet „Bánh“ Kuchen und „xèo“ brutzeln.

Die See kocht Banh xeo

Bánh xèo aus Vietnam: Soulfood mit einem Hauch Frühling

Der Vietnam-Crêpe soll, genau wie das leckere „bánh mì“ Baguette oder das vietnamesische Rindergulasch „bò kho“, durch den französischen Einfluss während der Kolonialherrschaft in Vietnam entstanden sein.

Das typische „xèo“, das Brutzelgeräusch entsteht durch den speziellen Teig. Im vietnamesischen Original besteht dieser nur aus Reismehl, Kokosmilch, Salz, Sodawasser und Kurkuma. Traditionell gehört kein Ei hinein, das leuchtende Gelb wird durch das Kurkuma (Gelbwurz) erzeugt. Der Teig ist also komplett vegan.

Doch im Original ist der Vietnam-Pfannkuchen Bánh xèo mitnichten ein veganes Gericht, denn er wird traditionell mit Shrimps und mit Schweinefleisch belegt.

Im nachfolgenden Rezept zeige ich euch Varianten für den Teig und für den Belag. Das knusprig frische Rezept funktioniert wieder einmal nach dem asiatischen Baukastensystem: Etwas Dauerproviant, Reste aus dem Gemüsenetz oder der Proviantkiste und ein paar frische Kräuter. Das farbenfrohe Gericht wird Veganer, Vegetarier und auch Fisch- und Fleischesser glücklich machen.

Banh xeo fertig belegt Pickles

Knuspriger Reismehlteig, herzhafte Füllung

Vietnam Pfannkuchen in Salat

Fingerfood: Der Pfannkuchen wird in Salat eingewickelt

Bánh xèo Varianten – was gehört in den Teig?

Ich habe für den Teig einige Tests nach verschiedenen „Geheimrezepten“ durchgeführt. Ohne Ei und mit Reismehl erinnert das Ergebnis an einen Taco. Das glutenfreie Reismehl enthält kleinen Kleber, erzeugt also keine Bindung. Der Pfannkuchen bricht schnell und wird nicht fluffig. Viele vietnamesische Köche auf YouTube bereiten den Teig deshalb mit Bier zu. Das Hopfengetränk dient als Treibmittel, der Pfannkuchen schmeckt dann leicht malzig. Ich habe das Bier durch Mineralwasser ersetzt, auch die Kohlensäure sorgt für einen schaumigen Teig. Die Konsistenz des Reismehlteigs sollte dünn sein, so etwa wie flüssige Sahne.

Bitte beachtet: Mit Vollkornreismehl hat der Teig gar nicht zusammengehalten, es sollte schon das weiße, fein gemahlene Reismehl sein.

Bei meiner Testreihe hat mich am ehesten der „Ottolenghi meets Vietnam“ Versuch überzeugt. Der Teig enthält zusätzlich ein Ei. Das macht die Zubereitung einfacher, weil der Teig besser zusammenhält. Veganer lassen das Ei weg.

Tipp: Auch mit normalem Weizenmehl gelingt das Rezept. Der Pfannkuchen ist dann eben europäisiert und elastischer. Der feine Kokos-Kurkuma Geschmack macht den Crêpe aber mindestens genauso lecker.

Teig Test 3 Teige

Test von links nach rechts: ohne Ei, mit Ei, mit Weizenmehl und Ei

Die See kocht Banh xeo

Play with Food: Pfannkuchen aus Vietnam

Und das waren die Zutaten für den Bánh xèo Teig:

Für 2-3 kleinere Crêpes (22cm Ø)

  • 1 Tasse weißes Reismehl (etwa 100 g)
  • 200 ml Kokosmilch
  • Prise Salz
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1 kleines Ei (optional)
  • Schuss Bier oder Sprudelwasser
  • 2-3 EL Frühlingszwiebelgrün

Reismehl, Kurkuma und Salz in einer Schüssel vermischen. Ei, Kokosmilch und Schuss Mineralwasser (oder Bier) dazugeben und glatt rühren. Für 30 Minuten ruhen lassen. Der Teig sollte recht dünnflüssig sein. Ist er zu dick, noch etwas Wasser oder Bier unterrühren. Zum Schluss fein geschnittenes Frühlingszwiebelgrün dazugeben.

Während der Teig quillt, die Vietnamesische Universal-Dip-Sauce „Nuoc Cham“ anrühren. Die dünne „schmeckt wie beim Vietnamesen“ Sauce darf beim Bánh xèo nicht fehlen.

Zubereitung Vietnam-Dip-Sauce (Nuoc Cham)

  • 2 EL Zucker (braun oder weiß)
  • 1/2 Tasse Wasser (etwa 80 ml)
  • 3 EL frischer Limettensaft (ersatzweise milder Essig)
  • 3 EL Fischsauce (alt. 1-2 TL Salz)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 1-3 frische rote Chili (nach Geschmack)
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle

Zucker in heißem Wasser auflösen. Knoblauch und Chili mit dem Messer fein hacken und mit der Fischsauce ins Zuckerwasser geben. Limettensaft auspressen, alles gründlich verrühren. Nach Geschmack noch kräftig pfeffern.

Je nach persönlicher Präferenz kann mit noch mehr Limettensaft, Chili oder Zucker nachjustiert werden. Den Dip in eine Schale füllen und beiseite stellen. Das Rezept ergibt etwa 200 ml.

Dip Nuoc Cham in Schale

Nuoc Cham – schmeckt wie beim Vietnamesen

Wie wird der Vietnam-Pfannkuchen gegessen?

Der Pfannkuchen wird in der Vegetarier-Version nur mit Gemüse gefüllt. Ins vietnamesische Original gehören Schweinefleisch und Garnelen. Danach wird er zusammengeklappt.

Das besondere sind allerdings die Kräuter und das grüne Salatbett. Der fertige Pfannkuchen wird mit frischen Kräutern in Salatblätter gewickelt. Die Salatrolle anschließend in den „Nuoc Cham“ Dip getunkt und als Fingerfood verspeist. Europäer dürfen Messer und Gabel benutzen.

Banh xeo Set komplett

Minze und Salatblätter dürfen nicht fehlen, der Rest ist Improvisation

Und das waren die Zutaten für die Füllung und Beilagen:

Wenn euch die eine oder andere Zutat fehlt, ist das kein Drama, es darf improvisiert werden. Nur grüner Salat und Minze sollten für ein authentisches Bánh xèo Gefühl nicht fehlen. Das Rezept für den eingelegten Rettich und die eingelegten Karotten findet ihr am Ende des Beitrags.

Für die Füllung (tierisch)

  • 150 g Schweinefilet oder Schweinebauch (alt: Hähnchenfleisch)
  • 150 g frische Garnelen ( alternativ: 50 g Dried Shrimp, überbrüht)
  • Zum marinieren: Koriandergrün, Fischsauce, Pfeffer, Salz

Für die Gemüsefüllung: (alle Zutaten optional)

  • 2-3 Frühlingszwiebeln, alternativ Zwiebel oder Schalotte
  • 100 g Zuckerschoten
  • Handvoll Bohnensprossen (optional)
  • Handvoll Pilze: z.B. Shitake, Champignons, Enoki (optional)
  • 1 frische rote Chili

Für das Kräuterbett:

  • Grüne Salatblätter (Roma-, Kopf- oder Eisbergsalat)
  • Frische Minze
  • Koriandergrün (optional)
  • Schnittlauch (optional)
  • Thai Basilikum (optional)
  • 1 Limette

Für die vietnamesischen Pickles: (Das Rezept am Ende)

  • 2 mittelgroße Möhren
  • 1 Stück Rettich (oder Daikon), alternativ Kohlrabi
  • 100 ml weißer Essig
  • 100 ml Wasser
  • 4 EL brauner Zucker
  • 1 TL Salz

Neutrales Öl zum Braten

vietnam Pickles im Glas

Die Pickles sind knackig süß-sauer

Schwein mariniert Banh xeo

Wer mag, kann das Fleisch kurz marinieren

Hier geht es zur Zubereitung der Pfannkuchen: (mehr …)

Lissabon und Cascais im Frühling – Seafood, Sushi und Selfiesticks

Lissabon im Winter oder Frühling bereisen? Von mir ein absolutes ja. „Lisboa“ eignet sich perfekt, um dem norddeutschen Dauergrau zu entkommen und um hervorragenden Fisch und Seafood zu probieren. Das Angebot ist mindestens so überwältigend wie die Stadt selbst.

Lissabon Chiado View Tejo

Wasser und Schiffe voraus. Ausblick vom Bairro Alto, Lisboa

Denkmal der Entdeckungen Lisboa Belem

Für Seefahrer: Denkmal „Padrão dos Descobrimentos“ in Belém

Muschen und Krebse Markt Lissabon

Die wichtigsten Vokabeln auf dem Markt lernen

Schwertmuscheln Lissabon Time Out Markt

Und direkt anwenden: „Canivetes“ in der Marisqueira Azul

Lissabon im Februar – Frühling am Tejo

Möglichst viel Fisch und Meeresfrüchte zu probieren, war der feste Vorsatz für unseren Lissabon Trip im Februar. Als Hamburgerin mit anhaltendem Meerweh fiel die Wahl schnell auf die Stadt am Tejo. „Was wollt ihr denn um diese Jahreszeit dort?“ wurden wir vorher gefragt, trotzdem haben wir uns in den Flieger gesetzt. Ab Hamburg gibt es einen Direktflug mit der guten portugiesischen TAP. Praktisch. Mit im Gepäck war eine lange „must-see“ Liste an Seafood-Restaurants und Ausflugs-Empfehlungen für Lissabon.

Hinweis: Unser Kurzbesuch in die Seefahrerstadt Lissabon und an die Küstenorte Cascais, Estoril und Belém ist absolut subjektiv, zufällig und unvollständig. Alle Tipps sind freiwillig und selbst bezahlt. Am Ende des Beitrags liste ich unsere Empfehlungen gesammelt auf. Ein Rezept gibt es heute nicht, dafür viele Restaurants- und Ausflugstipps.

Galao, Toastada, Sumo de laranja Lissabon

Vor dem Seafood: Frühstück mit Galão, Tostada, Sumo de laranja

Lissabon und Cascais: Frühling ab Ende Januar

Laut Klimatabelle regnet es in Lissabon im Januar/Februar durchschnittlich an elf Tagen, was positiv betrachtet 20 Sonnentage bedeutet. Bei unseren Besuch war es 24h lang ungemütlich mit Sturm und Starkregen. Danach gab es einen klassischen „April-Wettertag“ mit Schauern und Sonne und drei perfekte Sonnentage, die sogar für einen kleinen Sonnenbrand gereicht haben. Für uns „Dänen“ das perfekte Frühlingswetter.

Bei Temperaturen von 15-17 Grad fällt es leicht, die Hügel zu erklimmen, auf die Lissabon gebaut ist. 15 km zu Fuß und pro Tag sind um diese Jahreszeit kein Problem. Bei schweißtreibenden 35 Grad im Juli und August wäre das schon anstrengender.

Und jetzt im März steigen in Lissabon die Temperaturen langsam an, es regnet weniger. Bei Tagestemperaturen von 18-20 Grad, macht es Spaß in der Sonne zu sitzen und zu genießen.

Regenfront Cais do Sodro

Aprilwetter – kein Thema für Hamburger

Vino Blanco Galao Lisboa Ponte

Wie reingewaschen: klares Licht im Frühjahr

Lissabon Cascais Aufzug

Die Stadt strahlt: Sonnige Farben im FrühlingChiado und Cafe Janis Time Out Market

Februar und März – die beste Reisezeit für Lissabon

Die größte Stadt Portugals ist selbst im Winter und Vorfrühling voller Touristen, sie ist aber nicht überfüllt. Ein paar Fakten: Lissabon Stadt hat etwa 500.000 Einwohner, wird jährlich aber von sechs Millionen Touristen heimgesucht. Die Stadt lebt vom Tourismus, was für die Einwohner Fluch und Segen zugleich ist.

Im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen ist Lisboa immer noch preiswert. Wer sich nach dem Atlantik, Häfen und Brandung sehnt, gelangt mit der Regionalbahn zudem schnell in die Seebäder Cascais oder Estoril. Aber auch ein Spaziergang am Tejo Richtung Belém genügt, um ein Seefahrerherz zu erwämen. Mehr über den Tourismusboom und seine Schattenseiten könnt ihr hier im Travelbook lesen.

Lissabon Treppen Graffiti Verfall

Licht und Schatten. Zugenagelte Häuser im Zentrum

Lissabon – die Stadt für Fisch- und Seafood Liebhaber

Die Portugiesische Küche setzt auf frische und naturbelassene Produkte. Die Rezepte sind einfach, der Eigengeschmack der Zutaten soll nicht überdeckt werden. Das wäre auch schade. Fisch- und vor allem Meeresfrüchte, Krebse und Krabben gibt es in einer unvergleichlichen Vielfalt. Gemüsegerichte oder Beilagen sind zu vernachlässigen. Eintöpfe und Suppen spielen eine Rolle, vom allen auch mit der Feijão Bohne. Gewürzt wird in Portugal mit Knoblauch, Koriander, Zitrone und sehr viel Olivenöl.

Das portugiesische „Signature Dish“ ist für mich „Amêijoas à Bulhão Pato“. Das sind Venusmuscheln gedämpft in Olivenöl, Zitronensaft, viel Knoblauch und noch mehr frischem Koriander. Die wollte ich jeden Tag essen. Geplant war ein deftiges „Carne de porco à alentejana“, das ebenfalls mit Venusmuscheln zubereitet wird. Auch auf der Wunschliste: Oktopus, Bolinhos de Bacalhau, gegrillte Sardinen, Thun-, und Schwertfisch. Es ist mir geglückt, alles zu bestellen. Aber es kam doch anders als erwartet.

Lissabon kulinarisch: Fluch und Segen der Globalisierung

Nach meiner Einschätzung ist es mittlerweile leichter, in Lissabon gutes Sushi oder Ceviche zu finden, als traditionelle Portugiesische Küche. Sushi in Portugal? Warum auch nicht. Fangfrischen Fisch aus dem Atlantik gibt es im Überfluss. Der Tourismusboom und die globalisierte Welt fordern ihren Tribut, wie es uns Paulo, der Chef des hervorragenden „Solar 31“, abends erzählte.

Zum Solar 31 gehört auch das „O Chefe e o Mar – Peixes e Mariscos. Ins O Chefe sind wir durch Zufall hineingestolpert, weil es sintflutartig regnete und es direkt neben unserer Unterkunft lag. Listen abarbeiten und vorausplanen mag ich sowieso nicht, mein Bauchgefühl verlässt mich selten. Die Fischvitrinen und Speisekarten vor beiden Lokalen sahen einladend aus.

Jedenfalls habe ich Chef Paulo nach der authentischen, portugiesischen Küche gefragt. Er hat lachend abgewunken. „Too much garlic, too much olive oil and coriander!“ Authentische portugiesische Küche könne er so am Abend nicht verkaufen. Es stimmte, im Restaurant waren ausnahmslos Gäste aus den USA, UK, Frankreich, Spanien, Fernost und wir. Mittags kämen noch Portugiesen zum Essen, aber die verlassen abends die Stadt, weil sie sich die Miete oder ein Apartment in Lissabon nicht mehr leisten könnten. Dabei stehen selbst im Zentrum viele Häuser leer, sind zugenagelt oder verfallen. Spekulationsobjekte vermutlich.

Paulo hat uns interessiert gefragt, welche Restaurants wir noch besuchen wollten? Als wir ihm die klassischen „Geheimtipps“ Cevicheria, Time-Out-Market und natürlich das Ramiro aufgezählt hatten, hat er gelacht. Und uns dann immerhin eine persönliche Empfehlung für das legendäre Ramiro mitgegeben. Die sollte sich noch als nützlich erweisen.

Im Solar 31 war der für zwei Personen dimensionierte „Polvo com Camarão“ butterzart. Paulos Geheimnis? Zwei bis drei Stunden weich garen und sofort in – mit Trockeneis eisgekühltem – Wasser abschrecken. Auch der gegrillte schwarze „Peixa Espada preto“, ein sehr häßlicher Tiefseefisch, war perfekt auf Holzkohle gegrillt.

In Paulos neuem Restaurant O Chefe e o Mar“ gab es zu unserer Überraschung besagten Sushi, guten lokalen Fisch, Weine aus Setúbal und zuvorkommenden Service. Von außen wirkt das Lokal unscheinbar, innen ist es durchgestylt mit orangefarbenen Wandkacheln, blauen Plüschsesseln, Terrazzo-Boden und schöner Bar.

Wie ich erst später gesehen habe, hat das „O Chefe“ und das „Solar 31“ bei TripAdvisor sehr gute Bewertungen. TripAdvisor ist zwar nicht immer zu 100% objektiv, aber die Tendenz stimmt meistens.

Time-Out-Market Lissabon – in „Foodies“ Heaven

Markthallen sind in jeder Stadt der Welt mein erstes Ziel. Das gilt auch für den „Mercado da Ribeira“ wo auch der Time-Out-Market beheimatet ist. Während die erste Halle noch ein klassischer Lebensmittelmarkt ist, wurde in einer zweiten Halle 2014 ein Foodcourt – der Time-Out-Market – hinzugefügt.

24 Restaurants, etliche Bars und Geschäfte bemühen sich um die Instagramer und Touristen. Namhafte Restaurants haben hier ihre Ableger. Es macht Spaß sich durchzuprobieren. Von Bacalhau bis Burger, Sushi und Sardinen ist alles zu haben. Das Konzept expandiert. 2019 sind Eröffnungen von Miami bis Montreal geplant.

Der Time-Out-Market liegt am Cais do Sodré – dem Zug-, Metro- und Fährbahnhof direkt am Tejo.

Im Sea me“ in der Markthalle probierten wir geflämmte Sardinen mit Kabeljau im Sushi Duell, Jakobsmuscheln mit Mangosalsa, dazu portugiesische „Ria Formosa“ Austern. Gleich gegenüber des Sea me liegt die Marisqueira Azul“. Hier gab es Amêijoas und vorzügliche Schwertmuscheln. Wer Hummer, Langusten und andere Krustentiere probieren will, ist an der Bar bestens aufgehoben. Die großen Aquarien mit den agilen Langusten, Hummern und Krebsen erinnern fast an einen Zoo. Wem das alles zu trubelig wird, kann gegenüber im netten „Café Janis“ in der Sonne sitzen.

Geflämmte Sardinen Kabeljau Duell Sea me

Im „Sea Me“: Kabeljau & Sardinen im Sushi – Duell

Lissabon – Die Seefahrerstadt, die Fernweh weckt

Nach spätestens eineinhalb Tagen Stadtaufenthalt, zieht es uns Seefahrer ans Meer. In Lissabon kein Problem. Ab dem Bahnhof Cais do Sodré geht es mit der Regionalbahn in etwa 30 Minuten am Fluss entlang bis zur Endstation nach Cascais. Die Einzelfahrt kostet 2,25€.

Tipp: In Lissabon gibt es zwar unterschiedliche Bahn-Unternehmen, aber die „Viva Viagem“ Karte, die man über die Zapping Funktion mit Guthaben aufladen kann, gilt überall. Die Karte selbst kostet 50 Cent. Mehr über die verschiedenen Tarife, Tickets, Tageskarten, Zapping und Betreiber findet ihr auf dieser Seite hier. Vor Ort kann es zuweilen hektisch zugehen. Notfalls helfen an den touristischen Hightlights Angestellte oder Einheimische weiter.

Surferabteil im Zug nach Cascais

Regionalbahn nach Cascais hat Surferabteile

Lissabon SUP in Estoril Februar

Wellenreiten und Stand-Up-Paddling in Cascais

Hier geht es weiter nach Cascais, Estoril, Belém und Cacilhas und ins Ramiro: (mehr …)