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Fenchel Carpaccio mit Parmesan. Kurs auf Italien, vegetarisch

Heute gibt es den letzten Teil meiner vegetarisch/veganen „Carpaccio Trilogie“. Das Rezept für den Fenchel Carpaccio ist ein Zufallsprodukt. Eine spontane Resteverwertung vom letzten Sonntag und ein aus der Hüfte geschossenes Foto für Instagram. Da es dort so gut angekommen ist, verdient auch diese Version die Aufnahme in den Blog. Das Rezept benötigt neben frischem Fenchel nur noch wenige Zutaten aus dem Basisproviant. Perfekt für die Segler-Bordküche.

Bordrezepte Segeln: Fenchel Carpaccio mit Grana vegetarisch

So lecker, so schnell zubereitet. Knackiger Fenchel Carpaccio

Begonnen hat meine vegetarische Carpaccio Passion mit dem rohen Spargel Carpaccio im letzten Mai. Weiter ging es mit einer preiswerten Winter-Variante, aus Kohlrabi geschnitten. Beide Rezepte sind überaus beliebt. Ich bin sicher, weitere werden folgen. 😉

Die See kocht: Segel-Rezept Fenchel Carpaccio

Frisch, leicht und aromatisch. Ich liebe Fenchel und Carpaccio sowieso

Unnützes Wissen: Carpaccio wurde im Jahr 1950 von Giuseppe Cipriani in Harry´s Bar in Venedig erfunden. Für den Namen stand der berühmte venezianische Frührenaissance-Maler „Vittore Carpaccio“ Pate. Seine Werke waren für leuchtende Rot- und Weißtöne bekannt. Eben genau die Farbpalette des Ur-Carpaccio „Cipriani“ mit Rinderfilet. Im Cipriani bestand das Dressing noch aus einer leichten Mayonnaise mit Senfpulver, Worchestersauce, Zitrone und Milch!

Carpaccio ist mittlerweile zum Synonym für viele dünn aufgeschnittene und marinierte Speisen geworden. Beliebt ist Carpaccio auch aus Fisch oder Gemüse. Heute wird es meist mit einem Dressing aus hochwertigem Olivenöl, einem Spritzer Zitronensaft, Parmesan sowie Pfeffer und Salz serviert.

Die Fenchel Version besticht durch ein intensives, anisartiges und leicht süßliches Aroma. Knackig ist Fenchel sowieso.

Fenchel richtig einkaufen. Proviant fürs Segeln

Prall und Knackig. So sollte Fenchel eingekauft werden

Fenchel, Einkauf und Lagerung, was beachten?

Die Knollen müssen beim Einkauf frisch und knackig aussehen. Am besten ist makellos weißer Fenchel ohne Druckstellen. Das Fenchelgrün ist ein Zeichen für Frische. Es schmeckt wie eine Mischung aus Dill und Anis und wird anstelle von extra Kräutern gebraucht.

An Bord hält sich Fenchel – kühl und in Papier gelagert – drei bis vier Tage. Fenchel sieht robust aus, ist aber druckempfindlich. Die verpackten Knollen am besten stoßfest verstauen, damit erst gar keine braunen Druckstellen entstehen können. Bei Flecken notfalls die äußerste Schicht abpellen. Dadurch wird die Knolle allerdings sehr klein, weil diese Schicht auch am dicksten ist. Besser nur die beschädigten Stellen herausschneiden. Noch besser, Fenchel lieber sofort verzehren.

Zu Hause hält er sich, im Gemüsefach des Kühlschranks und in ein angefeuchtetes Küchentuch gewickelt, sogar bis zu 10 Tage.

Fenchel Grün frisch für Fenchel carpaccio

Das Fenchelgrün wird gebraucht, es sieht gut aus und schmeckt

Die Zutatenliste für zwei Personen als Vorspeise:

  • 1-2 Fenchelknollen (am besten mit frischem Grün)
  • 1-2 Bio-Limetten oder 1 Bio-Zitrone
  • 3 EL sehr gutes Olivenöl
  • 2-3 EL Pinienkerne
  • 1 Stück Parmesan oder Grana
  • Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
Die See kocht Fenchel Carpacchio vegan Bordrezept Segeln

Die vegane Variante kommt mit noch weniger Zutaten aus

Hier geht es zur Zubereitung: (mehr …)

Kohlrabi-Carpaccio-Rezept, Rohkost Salat, vegan, edel, schnell

Kohlrabi ist ein eher unscheinbares Gemüse. Die meisten kennen die haltbare Knolle noch als klassisches Kohlrabigemüse mit Sahne oder Mehlschwitze. Eine frische und knackige Alternative ist ein leichtes Rohkost-Carpaccio-Rezept, das eine Winter-Version des beliebten Spargel Carpaccio ist.

Bayerisches Kochen an Bord: Kohlrabi-Rohkost-Carpaccio

Kohlrabi Carpaccio mit Sonnenblumenkernen. Knackig, leicht als Vorspeise

Jetzt ist keine Spargelsaison, der preiswerte Kohlrabi ist ein guter Ersatz bis zum nächsten Frühjahr. Kohlrabi schmeckt roh hervorragend. Er hat einen knackigen Biss und lässt sich gut lagern – ein guter und frischer Bord-Proviant. Das Rezept selbst kommt mit wenigen Zutaten aus.

Kohlrabi richtig einkaufen: Mit grünen Blättern

Frisch ist er, wenn die essbaren Blätter noch knackig sind

Wie lange hält sich Kohlrabi, was muss ich beim Einkauf beachten?

Idealerweise kauft ihr Kohlrabi nur dann, wenn die Blätter noch dran sind und diese knackig aussehen. Nach dem Kauf Blätter entfernen, denn sie entziehen der Knolle Feuchtigkeit. Danach hält sich der Kohlrabi lange. In Papier oder in ein feuchtes Tuch eingeschlagen, im Gemüsefach des Kühlschranks, locker zehn Tage oder mehr.

Die Blätter sind essbar und haben einen kräftigen Kohl-Geschmack. Sie enthalten sogar mehr Vitamine als der Kohlrabi selbst. Die Blätter können in einen Eintopf geschnitten werden. Roh verwendet, sorgen kleinere Blätter für grüne Farbtupfer auf dem Teller.

Proviant Segeln und Camping: Kohlrabi

Je größer, desto holziger. Trotz Stückpreis nicht die Größten einkaufen

Die Stärke des Kohlrabi ist auch seine Schwäche:

Die lange Haltbarkeit wird von manchen Händlern ausgenutzt. Sind die Blätter einmal abgedreht, sieht man der Knolle das Alter nicht mehr so einfach an. Im Kühlschrank erscheint der Kohlrabi nahezu unkaputtbar. Meist versteckt er sich solange im Gemüsefach, bis die Lust sinkt, ihn noch zu verbrauchen. Obwohl der Kohlrabi äußerlich noch gut aussieht, kann er innen trocken oder holzig sein. Sein milder feiner Geschmack ist dahin.

Kohlrabi stammt meist aus heimischem Anbau, hat also keine langen Transportwege hinter sich. Positiv auch: Kohlrabi hat nur 27 Kalorien pro 100 Gramm und einen hohen Gehalt an Vitamin C. Mit einer Knolle ist der Tagesbedarf gedeckt.

Einfache Bordküche Kohlrabi Carpaccio von Die See kocht

Zweifach knackig. Der Kohlrabi und die Sonnenblumenkerne

Das Rezept ist simpel, knackig und frisch. Eine leichte und knackige Vorspeise zu einem opulenten Winter-Essen.

Die Zutaten für zwei Teller:

  • 1 mittelgroßer Kohlrabi, mit Blättern
  • 3 EL Olivenöl (oder anderes Öl z.B. Walnuss)
  • 2 EL Zitronensaft oder alternativ Limettensaft (Bio)
  • glatte Petersilie, oder frische Kohlrabi-Blättchen
  • 3 EL Sonnenblumenkerne (alt. Pinienkerne, Walnüsse, Pistazien)
  • Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • 1 TL Zucker (oder Honig, für nicht Veganer)
  • Abrieb von der Zitronenschale

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