Schleimünde

Törnziel Schleimünde und die Giftbude: Et „gifft“ wieder wat

Schleimünde ist für mich einer der schönsten Plätze an der deutschen Ostsee. Letztes Jahr habe ich schon darüber berichtet und auch diese Saison, auf dem Heimtörn ins Winterlager, haben wir dort wieder festgemacht. Die Lotseninsel ist einfach ein „must see“,  die anschließende Fahrt durch die Schlei für mich sowieso der Höhepunkt, bevor die „bootlose“ Jahreszeit beginnt.

Törnziel Segeln kulinarisch, kochen an Bord.

Der Leuchtturm ist frisch renoviert. Er markiert die Einfahrt in die Schlei

Törnziel Segeln kulinarisch, kochen an Bord.

Die weithin sichtbare Baumgruppe, das zweite Wahrzeichen der Lotseninsel

Was ist das einmalige an Schleimünde?

Schleimünde besticht durch seine exklusive Lage. Bis auf ein paar Tagestouristen, die mit der Schleifähre kommen, kann das Naturschutzgebiet Lotseninsel nur mit dem Boot angelaufen werden. Das verleiht dem Areal eine einmalige Stimmung, hier fühlt man sich fern von allem, kann noch mal frische Ostseeluft schnuppern und die Weite genießen. Umweltschutz wird hier großgeschrieben. Sehr gut.

Törnziel Segeln kulinarisch, kochen an Bord.

Sonnenuntergang/Mondaufgang. Der Leuchtturm markiert die Einfahrt in die Schlei

Die Umbaumaßnahmen auf der Lotseninsel sind weitestgehend beendet, der Leuchtturm glänzt neu in Grün-Weiß, Sand wurde aufgeschüttet, neue Buhnen errichtet. Das Baden ist dadurch einfacher geworden und für Hartgesottene sogar jetzt noch möglich. Die Ostsee hat noch 14 Grad! Wenn man aus der schönen Strandsauna kommt, ist das ein einmaliges Erlebnis.

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In 14 Grad kaltem, sehr klarem Wasser nach der Strandsauna „abschrecken“

Hoffen wir mal, dass der nächste Sturm nicht alles wieder davon spült. Bei starkem Ostwind kann die See richtig kochen, also extrem ruppig werden.

Schleimünde Giftbude Leuchtturm

Sehnsuchtsort. Schleimünde mit der legendären „Giftbude“ im Abendlicht

Wer nicht mehr genug Proviant dabei hat, oder diesmal nicht an Bord kochen will, kann in der neu renovierten Giftbude wirklich gut essen, ein frisch gezapftes Flens oder einen perfekten Cappuccino trinken. Terrassen gibt es für jede Tageszeit und Windrichtung, die Gaststube ist hell und freundlich, die Speisekarte hat ein gutes Konzept. Klein, regional, frisch. Die neuen Betreiber sind überaus herzlich und engagiert. Mehr Infos über das Projekt Lotseninsel und die Giftbude gibt es unter diesem Link.

Ob Sonnenaufgang oder Sonnenuntergang, freier Meer-, Leuchtturm- oder Schleiblick, Hafenkino gibt es hier in Vollendung. Einfach nur schön. Ich lasse diesmal einfach die Bilder für sich sprechen. Übrigens ist die Wettervorhersage perfekt für die nächsten Tage und über den Feiertag. Mein Tipp: als Törnziel auf dem Weg ins Winterlager noch unbedingt ansteuern. Die Giftbude hat noch bis Ende Oktober geöffnet.

Und falls doch noch die Proviantkiste geleert werden muss, ist Pasta immer die richtige Wahl. Hier gibt es ein einfaches Pasta Rezept mit Chorizo. Mehr über die Lotseninsel und die Giftbude gibt es auch in diesem Bericht hier:

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Weiterfahrt in die traumhafte Schlei

Segelreisen kulinarisch Törnziel Ostsee und Schleiregion

Entspanntes Segeln – was werde ich diesen Ausblick vermissen!

Törnziel Segeln kulinarisch, kochen an Bord.

Es waren viele Häfen 2015, es liegen noch viele Rezepte voraus!

Schleimünde und die Giftbude. Perfekt zum ablegen und heimkommen

Schleimünde ist einer dieser ganz besonderen Sehnsuchtsorte. Ich verbinde damit die Aufregung am Saisonanfang, wenn es endlich wieder auf die Ostsee geht und gleichzeitig auch die Melancholie, wenn die Saison wieder einmal viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Außerdem hat seit Sommer die legendäre Giftbude wieder geöffnet, die wir jetzt endlich auch besuchen konnten. Im Frühjahr war die Renovierung leider noch in vollem Gange.

Et gifft wieder wat“: Die Giftbude hat geöffnet

Und hier geht es in die Giftbude:

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