One-Pot-Pasta

„Pasta e ceci“, Nudeln mit Kichererbsen, italienisches Rezept (One-Pot)

Pasta mit Kichererbsen kombinieren? Auf die Idee kommt der findige Kombüsenchef in der Not und wenn in der Proviantkiste Ebbe herrscht. Pasta hat sicher jeder an Bord gebunkert. Hülsenfrüchte in Dosen, zum Beispiel Kichererbsen, sollten auf einem Segeltörn nicht fehlen.

Pasta e ceci Kichererbsen Pasta mit Chili und Käse

Wenn das Frühjahr ins Wasser fällt: One-Pot-Pasta e ceci

Was das Wetter angeht, gab es in diesem traurigen Frühling noch nichts zu kichern, so landen diesmal wenigstens die fröhlichen Erbsen auf dem Teller.

Die Kombination des Rezepts klingt zunächst ungewöhnlich. Dabei sind „Pasta e ceci“ original italienisch. Das traditionelle Rezept, das einer Nudelsuppe ähnelt, kommt mit nur fünf Zutaten aus. Mir war das zu schlicht. Glücklicherweise habe ich bei Bon Appetit noch eine Variante gefunden, die Chorizo beinhaltet. Perfekt. Um Geschirr und Abwasch zu sparen, habe ich das Rezept als One-Pot-Pasta abgewandelt.

Für Vegetarier gibt es am Ende noch die einfache Variante ohne Fleisch.

Pasta e ceci Kichererbsen Pasta mit Chili und Käse

Mit Parmesan, Chorizo und Kichererbsen. Sehr herzhaft

Unnützes Wissen: Der Name „Kichererbse“ stammt aus dem Lateinischen. Die alten Römer nannten sie „cicer“. Übersetzt heißt das einfach Erbse. Aus Cicer wurde im Laufe der Jahrhunderte irgendwann der Name „Kichererbse“.

Die Zutaten für zwei hungrige Segler:

  • 1 kleine Dose Kichererbsen, abgetropft oder eine Tasse getrocknete Kichererbsen
  • 150 g kurze Pasta z.B. Tortiglioni, Penne oder Rigatoni
  • 1-2 kleine Chorizo frisch oder italienische Salsiccia (ungefähr 100g)
  • gutes Olivenöl
  • 1 EL Tomatenpüree (alternativ: Dosentomaten)
  • 2-3 Knoblauchzehen
  • 1 Schalotte (optional)
  • 1 kleiner, gestrichener TL Cumin (optional)
  • Prise Zucker
  • 2 TL Chili-Flakes oder 2 getrocknete Chili
  • 1 Tasse Hühnerbrühe, aufgelöst (zum Beispiel von Oscar)
  • heißes Wasser
  • Meersalz, Pfeffer aus der Mühle
  • Frische Petersilie (alt.: Basilikum)
  • Parmesan am Stück (alt.: Grana oder Pecorino)
  • Abrieb von Bio Zitrone (optional)
Kichererbsen Pasta mit Chorizo und Petersilie

Die Kichererbsen verstecken sich gerne in den Röhrennudeln

Hier geht es zur Zubereitung als One-Pot-Pasta:

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Alpen-Makkaroni als One-Pot–Pasta. Wer hat`s erfunden?

Wenn ich allgemeinen Food-Trends Glauben schenken würde, dürfte es das heutige Rezept nicht geben. Superfood-Experten zufolge müsste das Alpen-Makkaroni Rezept eines der gefährlichsten Gerichte der Welt sein.

Die One-Pot-Pasta enthält viele Kalorien, Laktose, ganz sicher Gluten und sogar Cholesterin. Dabei ist das Rezept durch die natürlichen Zutaten und die Zubereitungsart ein wahrer Genuss.

Alpenmakkaroni mit Käse und Zwiebeln

Nur böse Sachen? Kohlehydrate, Fett, Weizenmehl. Aber es schmeckt.

Welche Zutaten enthalten die Schweizer Älpler-Magronen?

Die Schweizer Erfindung entstand vor langer Zeit. Damals haben Menschen noch gegessen um satt zu werden. Heute haben die meisten diesen Riesenhunger nach einem langen Ski- oder einem kalten Segeltag. Perfekt für den Winterausklang.

Das Rezept kommt mit wenigen Basis-Zutaten aus. Wenn es nicht die Schweizer Senner erfunden hätten, könnte es auch ein findiger Smutje gewesen sein.

Die See kocht: Rezept Alpen Makkaroni One Pot

Spart Abwasch: Ein echtes One-Pot-Essen

Älpler Magronen – Die Schweizer haben es erfunden.

Die Küche der Almhirten war eine Arme-Leute-Küche. So haben die Älpler Magronen eine schöne Geschichte. Die Teigwaren kamen – zu Zeiten des Gotthardtunnelbaus – mit den Arbeitern aus Italien in die Schweiz.

Auf den Almen wurde die haltbare Pasta schnell beliebt, da sie im Vergleich zu ihrem Gewicht einen hohen Nährwert lieferte. Damals mussten Lebensmittel noch auf dem Rücken die Berge hinaufgetragen werden.

Die weiteren Zutaten Käse, Rahm und Butter haben die Senner und Sennerinnen selbst produziert. Die Nudeln wurden mit Kartoffeln gestreckt, weil diese billiger waren. Ein paar haltbare Zwiebeln als Würzmittel fanden sich immer. Das war es schon. Die deftige Mahlzeit wurde in einem Kessel über offenem Feuer gegart.

Dass dieser Schweizer Ur-One-Pot jetzt in die Kombüse einzieht, ist kein Wunder. All diese Zutaten finden sich in der Proviantkiste. An Geschirr braucht ihr nur einen Topf oder eine hohe Pfanne. Die Pasta wird direkt aus der Pfanne gegabelt und gekratzt. Da sie so gut schmeckt, entfällt beinahe der Abwasch. 😉

Und um noch mal auf die „Gefährlichkeit“ der Zutaten zurückzukommen. Da alle verwendeten Zutaten natürliche Produkte sind, kann und will ich nicht glauben, dass so was ungesund ist. Wie immer macht die Dosis das Gift

Die See kocht: Alpen-Makaroni in der Kombüse

Nur gute Zutaten: Die Küche der Senner

Und das waren die Zutaten für zwei Personen:

  • 2 große Tassen Makkaroni, ungekocht (oder andere Röhrennudeln)
  • 2-3 mittlere Kartoffeln (vorw. festkochend)
  • 100 ml Sahne (H-Kochsahne)
  • 3-4 Zwiebeln oder Schalotten
  • 2 EL Butter
  • Gemüsebrühe, aufgelöst, etwa 700 ml (alt. Fleischbrühe)
  • 1 Stück kräftiger Bergkäse
  • Salz und Pfeffer aus der Mühle

Bei diesem One-Pot könnt ihr fast nichts falsch machen. Außer ihr lasst ihn anbrennen.

Tipp: Wenn die Makkaroni eine kurze Garzeit von nur sieben bis acht Minuten haben, müsst ihr die Kartoffeln vorkochen, sonst werden sie nicht richtig gar. Oder ihr nehmt Kartoffeln vom Vortag.

Bordküche: Kartoffeln für Alpenmakaroni

Die Kartoffeln klein schneiden, sonst werden sie nicht gar

Hier geht es zur Zubereitung:

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