BBQ Teil 3 – Ein Hauch von Koh Lanta

Nach der kalten Dusche am Freitag war das warme Wetter am Wochenende wieder da. Bei soviel Sommerfeeling steht mir dann immer der Sinn nach einem Rezept, bei dem mich allein schon der Duft an Bangkoks Garküchen erinnert. Hier habe ich immer die leckersten Grillgerichte gegessen – und die Thais grillen so ziemlich alles. Für den hungrigen Segler ist dann „MOO Yang“ übersetzt „Schwein gegrillt“ genau das richtige.

BBQ, Grillen. Was kochen beim Segeln.

Das Aroma nimmt Fahrt auf. Schweinenacken in Thai-Marinade

Ich nehme dazu richtig dicke durchwachsene Schweinenackensteaks von guter Qualität wie z.B. dem Duroc –Schwein. Diese Fleischpartie ist gesegnet mit dem richtigen Verhältnis von Muskelfleisch und Fett – dem Aromaträger. Keine Angst vor dem Fett, das wird ja weitestgehend ausgebraten. Und die Kalorien haben wir vorher richtig gut mit dem ISUP weg gepaddelt.

Die Zutaten für 2 Personen

  • 2 dicke Schweinenackensteaks a 250 Gramm

Für die Marinade (reicht auch für mehr Fleisch)

  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Stange Zitronengras (wenn vorhanden)
  • 2-3 Korianderzweige mit Stängel
  • 3 Knoblauchzehen
  • ½ Limette
  • 1-2 Chilis
  • Schwarzer und weißer Pfeffer, geschrotet
  • 2 cl Brandy oder Whiskey (was eure Bordbar so hergibt)
  • 2 EL Fischsauce (Ersatzweise helle Sojasauce)
  • 1 EL Zucker
  • 2 Esslöffel Öl

Werkzeuge: Messer, Schneidebrett, kleine Schüssel, Gefrierbeutel und Klappgril

Hier geht es zur Feuerstelle und zum BBQ:

Zubereitung: Für die Marinade den Ingwer grob hacken. Vom Zitronengras die äußerste Schicht abschälen, mit einem schweren Gegenstand weich klopfen ( das setzt die Aromen frei) und in Scheiben schneiden. Koriandergrün mit Stängel hacken. Pfeffer schroten oder mahlen. Knoblauchzehen grob hacken. Chili kleinschneiden.

Alles mit Zucker, Fischsauce, Brandy und ÖL mischen. Das Fleisch mit der Marinade in einen Gefrierbeutel füllen, die Marinade schön verteilen. Beutel verschließen. Mindestens 3 Stunden ruhen lassen.

Tipp: Wenn ihr die eine oder andere Zutat nicht an Bord habt, geht davon die Welt nicht unter. Diese Marinade eignet sich auch wunderbar für Hühnchen „Gai Yang“.

Grillen: Über dem offenen Holzkohlegrill bei direkter Hitze goldbraun grillen, zwischendurch mit der Marinade bepinseln. Aufpassen, durch den Zucker kann das Fleisch schnell schwarz werden. Lieber öfter wenden. Macht den Handballentest, um es kurz vor Well-Done vom Feuer zu nehmen. Zäh werden die Nackensteaks eigentlich nie. Die Steaks pur genießen, mit Limettensaft oder mit scharfer Chili Sauce „Prik Nam Pla“ aus dem Chicken Salat Rezept servieren.

Als Vorspeise gab es einen Tomatensalat aus Ochsenherztomaten ganz pur – einfach mit Ziegenfrischkäse, Limettensaft, Meersalz, Pfeffer, gutem Olivenöl und dem Rest Koriander besprenkelt.

Beilagen: Da die Steaks doch schon sehr mächtig waren, haben wir als Beilage nur noch reichlich Gemüse wie Frühlingszwiebeln, Auberginen und Paprika gegrillt. Was eben noch in der Proviantkiste vorrätig ist.

4 Kommentare

    1. Liebe Carolin, sorry ich arbeite daran. Das WordPress hat gerade eine alte Version geladen. Es müsste gleich gehen. Das Problem sitzt meistens vor dem Computer, sagt Patrick immer 😉

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  1. Liebe Cornelia, gestern gab es bei uns Entrecote Koh Lanta Style mit Mango Salsa und Tabouleh. Schmeckt auch im Chiemgau – Yummy.

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    1. Liebe Carolin, wenn du ein gutes Tabouleh Rezept hast, dann kannst du es mir gerne schicken. Das steht bei mir auch noch auf der to do Rezeptliste.
      Der Kapitän streikt leider immer noch wenn es zu vegetarisch wird. Ansonsten freut mich, dass euch die Thai Marinade so gut geschmeckt hat.

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