Wurstsalat

Schneller Fleischwurstsalat – Rezept mit Salatgurke und Sülze

Das Rezept für diesen blitzschnellen Salatgurken-Wurstsalat ist denkbar einfach. Die drei Grundzutaten Sülze, Lyoner und Salatgurke bestimmen den Geschmack: Säuerlich, würzig und knackig. Die „Musik“ – genauer gesagt die Marinade – ist eine klassische Zwiebel-Vinaigrette.

Fleischwurst, Gurke und Suelze Salat

Schnell und erfrischend: Wurstsalat mit Gurke und Sülze

Der Wurstsalat lässt sich leicht variieren. Mit einem höherem Wurstanteil wird er zur Hauptmahlzeit, mit mehr Gurke ist er eine leichte Salatbeilage. Besonders lecker schmeckt die norddeutsche Kümmel-Sülze mit ihrem leichten Kümmelaroma im Salat. Die dritte Zutat ist die überall erhältliche Fleischwurst (Lyoner).

Fleischwurstsalat auf Teakdeck

Der Wurstsalat ist in fünf Minuten zubereitet (ohne Durchziehen)

Proviant Tipp für Langzeit – Segler: Wer keine frische Wurst dabei hat, kann haltbare Sülze aus dem Glas und Lyoner aus der Dose verwenden. Diese Produkte müssen nicht gekühlt werden. Ersatz für frische Gurke können eingelegte Salatgurken (Rezept hier), Gewürzgurken oder Cornichons sein.

Sülze habe ich noch nicht selbst eingeweckt, bei Pinterest oder Chefkoch.de finden sich viele Rezepte.

3 Zutaten für Wurstsalat

Drei Zutaten zu gleichen Teilen

Es ist mir nicht Wurst: Was gehört rein, was nicht

Vorab muss ich gestehen: Ich bin ein leidenschaftlicher Wurstesser. Wurstwaren, egal in welcher Form, finde ich geschmacklich interessanter als Fleisch. Am liebsten würde ich sie selbst herstellen, was aber für meine Zwecke viel zu aufwändig ist. Wurst kann echte Handwerkskunst sein oder – böswillig formuliert – ein undefinierbares Etwas, hergestellt aus Schlachthofabfällen aus ganz Europa. Geschichtlich betrachtet, ist die Erfindung der Wurst etwas sehr Gutes.

Die Geschichte der Wurst: Keine Verschwendung von Lebensmitteln

Seit jeher geht es bei Wurst darum, ein geschlachtetes Tier komplett zu verwerten und durch die Zubereitung länger haltbar zu machen. Schwarten, Knorpel, Fett, Blut, Innereien – dies alles kann, in Därme, Mägen oder Blasen gefüllt, verwurstet werden. Schon die alten Ägypter, Syrer, die Chinesen, die antiken Griechen und Römer kannten sich mit der Herstellung aus. Sogar die Schotten tragen mit ihrem berüchtigten Haggis (gefüllter Schafsmagen) zur Wursthistorie bei.

Meine Wurstgeschichte ist die der Babyboomer Generation. Warum uns die Fleischwurst so gut schmeckt? Vielleicht weil wir als Kinder beim Metzger damit „angefüttert“ wurden. Die kleine Scheibe Fleischwurst gab es an der Theke als Geschenk für quengelige Kinder. Heute fast undenkbar. Ungefragt den Kleinen „Fleisch“ anbieten? Noch dazu vom Schwein! Und mit den Händen angefasst? Die haben sich was getraut.

Jedenfalls hat sich der Geschmack bei mir positiv eingeprägt. Mehr über die Fleischwurst und die unterschiedlichen Qualitäten gibt es nach dem Rezept.

Fleischwurst Sülze Gurkensalat

Überraschung auf der Gabel: Durch drei unterschiedliche Zutaten

Die Zutaten für zwei Personen, bei Bedarf verdoppeln:

  • 1/2 Salatgurke (250 g)
  • 1 Stück Fleischwurst (250 g)
  • 1 Stück Kümmelsülze (250 g)
  • 1 kleine Zwiebel
  • 1 TL Senf, mittelscharf
  • 1 Prise Zucker
  • 2 EL Weissweinessig
  • 3 EL Öl
  • Pfeffer, Salz
  • Frische Petersilie, alternativ Schnittlauch oder Dill

Die Zubereitung gelingt schnell. Hier geht es weiter: (mehr …)